Reise blog von Travellerspoint

Villa La Angostura / Bariloche / Viaje de Gol

Ruta de los siete Lagos

P1050296.jpg

In San Martin übernahmen wir unseren VW Gol und nein es handelt sich dabei wirklich nicht um einen Tippfehler und es ist auch kein VW Golf. Auf jeden Fall genossen wir mal unsere eigenen vier Räder zu haben und gondelten gemütlich die berühmte Ruta de los 7 lagos runter. Wie der Name schon sagt sieht man dabei viele Seen und auch schönen Wald. Zum Mittagessen gab es eine wundebare Forelle.

P1050301.jpgP1050314.jpg90_P1050307.jpg

Abends machten wir Halt in Villa La Angostura. Dort befindet sich auf einer Halbinsel der Nationalpark Los Arayanes den wir am nächsten Tag per Mountainbike erkundeten. Was wir uns als halb asphaltierten Weg vorgestellt hatten entpuppte sich als wurzeldurchwachsener Waldweg der uns als Mountainbikenovizen herausforderte aber auch Spass machte. Am Nachmittag waren wir mit unserem Auto in den Nähe von Bariloche auf einer Strasse unterwegs die durch die Insellandschaft und auch durch die Colonia Suiza führt. In der Nähe gibt es einen Sessellift der zum Cerro Campanario führt. National Geographic hat die Aussicht von diesem Ort in den Top Ten aufgeführt und sie haben nicht ganz unrecht.

P1050330.jpgP1050339.jpgP1050345.jpgP1050357.jpgP1050362.jpgP1050368.jpg

Bariloche selber ist keine Reise wert aber die Umgebung ist sehr schön. Wir unternahmen eine organisierte Tour zu einem weiteren Wasserfall und eine schwarzen Gletscher. Der ist schwarz weil sich das Eis nach einem beeindruckenden Eisabbruch mit dem schwarzen vulkanischen Gestein mischt und dann einen neuen Gletscher formt. Heute waren wir wandern und bekamen so ein einen Vorgeschmack auf das Wetter in Tierra del Fuego mit einem Mix aus Sonne, starkem Wind und Regen. Die Wanderung war aber trotzdem sehr schön und wir wurden nett empfangen mit Tee und einer Katze im Refugio Emilo Frey.

P1050387.jpgP1050397.jpgP1050403.jpg90_P1050416.jpg90_P1050417.jpgP1050419.jpg

Eingestellt von anico 14:40 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

San Martin de los Andes

270_P1050230.jpg

Nach unserem ersten Chileabstecher ging es zurück nach Argentinien über den beeindruckenden Tromenpass bis wir in San Martin de los Andes ankamen. Auch hier befindet sich eine nette Stadt aus mehrheitlich chaletartigen Holzbauten die für argentinische Sommertouristen da sind. Momentan sind die Sommertouristen aber noch im Frühling und daher nicht hier. Wir unternahmen einen kleinen Spaziergang auf einen nahe gelegenen Hügel mit Aussicht auf den See und die Stadt.

90_P1050227.jpgP1050224.jpgP1050233.jpg

Gestern stachen wir in See an Bord der Patagonia I. Mit eingeschifft waren ca. 15 argentinische Rentner auf einem Ferienausflug. Die Bootsreise führte einmal um den ganzen See mit Stops bei Wasserfällen und anderen Sehenswürdigkeiten. Unsere muskelkatergeplagten Beine danken uns den gemütlichen Schiffsausflug. Abends gabs eine kalte Platte mit den lokalen Spezialitäten.

P1050240.jpgP1050242.jpg90_P1050249.jpgP1050263.jpg90_P1050270.jpgP1050278.jpgP1050281.jpgP1050288.jpg270_P1050292.jpg

Heute waren wir mit dem Velo in den umliegenden Bergen. Weil es bewölkt war hatten wir nicht zu warm aber leider war die Aussicht dafür nicht so toll.

90_P1050295.jpg

Eingestellt von anico 13:38 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

Pucon

Volcanes, bosques y lagos

P1050112.jpg

Pucon liegt im chilenischen Lake District und ist so ein bisschen das touristische Zentrum desselbenn. In der Hochsaison ist wohl die Hölle los. Momentan tummeln sich vor allem ausländische Touristen in der Stadt. Kaum angekommen mit dem Nachtbus, meldeten wir uns für Hydrospeed an, animiert durch unseren Riverraftingguide aus Peru, den wir hier auf der Strasse getroffen haben. Dabei handelt es sich um kleine Einmann-Styroporboote mit denen man durch Stromschnellen fährt. Das ganze ist recht witzig aber trotz der guten Neoprenanzüge ziemlich kalt, da das Wasser nur 5 Grad warm ist. Auf Youtube findet man unser Abenteur unter : 10-11-2010 Pucontours .

90_P1050110.jpg

Am nächsten Tag widmeten wir uns der Besteigung des aktiven Vulkans Villarica (2800 M.ü.M.) der über der Stadt thront. Als wir aufwachten herrschte dichter Nebel und es nieselte. Glücklicherweise war der erste Teil im Auto und wir begannen den eigentlichen Aufstieg über der Nebeldecke im Sonnenschein. Einen kleinen Teil konnten wir mit dem Sessellift des Skigebietes fahren, doch dann galt es ernst. Unsere Gruppe bestand abgesehen von uns und den zwei Guides, aus drei Schweizern die auch relativ gut zu Fuss waren. So hängten wir trotz den Snowboards auf unserem Rücken zum Teil den einen Guide ab. Von oben hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf das Nebelmeer und andere Vulkane in der Umgebung. Der Krater selber ist auch beeindruckend. Leider hatten wir nicht das Glück die sich im Krater befindliche Lava zu sehen obwohl wir eigentlich ziemlich gute Einsicht hatten. Die meisten Leute fuhren mit einer Art Tellerschlitten wieder ins Tal, während wir elegant den erstaunlich guten Sulzschnee per Board durchpflügten... Die Wintersaison kann kommen.

90_P1050113.jpg90_P1050120.jpgP1050121.jpgP1050125.jpg90_P1050128.jpgP1050129.jpgP1050133.jpgP1050148.jpg90_P1050143.jpgP1050150.jpgP1050155.jpgP1050156.jpgP1050161.jpg

Heute waren wir im Nationalpark Huerquehue unterwegs. Da wir per Bus hin und zurück reisten waren wir ein wenig unter Zeitdruck. Wir schafften trotz einer ichbrauchejetztSchokoladeKrise von Anna aber zwei "Tageswanderungen" an einem Tag. Die Landschaft sieht aus wie man sich einen Lake District so vorstellt, eigentlich ein wenig wie die Schweiz. Von nahem betrachtet, bestehen die Wälder aber aus einer merkwürdigen Kombination aus Bambus und einem eigentümlichen Baum namens Araucari. Auch die aktiven und inaktiven schneebedeckten Vulkane würden nicht so ganz auf die Postkarte aus dem Engadin passen. Auf jeden Fall verbrachten wir einen schönen Tag mit viel Sonne und Aussicht auf die vielen Seen.

90_P1050169.jpgP1050182.jpgP1050199.jpg90_P1050188.jpg90_P1050177.jpgP1050190.jpgP1050205.jpg90_P1050206.jpgP1050184.jpgP1050202.jpg

Eingestellt von anico 14:23 Archiviert in Chile Kommentare (0)

Valparaiso

Ascensores y puerto

P1050007.jpg

Valparaiso, unsere erste Destination auf unserem Abstecher durch Chile, gilt als kulturelle Hauptstadt des Landes. Reich wurde sie vor der Konstruktion des Panamakanals als Hafenstadt für die Schiffe, die Kap Horn passierten. Aus dieser Zeit stammen auch die Lifte die die unteren Regionen der Stadt mit den Teilen über den Klippen verbinden. Das und die Tatsache, dass fast alle Häuser in bunten Farben bemalt sind, gibt der Stadt eine spezielle Atmosphäre. Valparaiso bereitete uns aber einen sehr kalten Empfang mit für die Jahreszeit höchst atypischem Regen am ersten Abend und starken Winden.

P1040934.jpgP1040936.jpg

Glücklicherweise normalisierte sich das Wetter wieder zu strahlendem Sonnenschein gestern. Wir begannen unseren Erkundungstag mit einer Bootstour durch den Hafen. Da Valparaiso der wichtigste Hafen Chiles und gleichzeitig Marinehauptquartier ist stehen so einige grosse Schiffe und auch ein Unterseeboot (Fotos verboten) da rum. Zudem hatten wir eine schöne Aussicht auf die Stadt und ihre Bucht.

P1040953.jpg90_P1040956.jpgP1040965.jpg90_P1040979.jpgP1040975.jpgP1040981.jpg

Den Rest des Tages verbrachten wir mit einem langen Spaziergang durch die Stadt und dem Gebrauch der Ascensores. Leider sind von den 14 Liften momentan nur vier in Betrieb da sie privatisiert wurden. Die Betriebe haben keine Geld um sie UNESCO-konform zu reparieren und der Staat hat kein Geld um sie wieder aufzukaufen, ein klassisches südamerikanisches Dilemma. Aber nichtsdestotrotz ist die Stadt wunderschön und hat uns sehr gut gefallen.

P1050023.jpgP1050044.jpg90_P1050018.jpgP1040998.jpgP1050011.jpg90_P1040943.jpgP1050043.jpg

Heute waren mit einer Tour von unserem Hotel unterwegs die uns wiederum in eine Bodega führte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auch Chile sehr guten Wein produziert den wir gerne degustiert haben.

P1050057.jpg

Leicht angetrunken besuchten wir das ehemalige Haus des chilenischen Nobelpreisträgers Pablo Neruda der in einem eigens für ihn konstruierten Anwesen direkt am Meer lebte. Dieses hat er über Jahre mit Kuriositäten aus der ganzen Welt die er sammelte gefüllt, von Gallionsfiguren über Muscheln zu afrikanischen Masken.

P1050076.jpgP1050080.jpg

Letzte Station war ein kleines Dörchen am Meer namens Quintay wo wir eine ehemalige Walverarbeitunsfabrik besuchten. Diese wurde geschlossen, als der Walfang in den 70er Jahren in Chile verboten wurde. Daher ist Quintay heute wieder ein kleines Fischerdörfchen mit einem sehr guten Seafoodrestaurant.

P1050092.jpgP1050099.jpgP1050094.jpgP1050100.jpg

Eingestellt von anico 13:45 Archiviert in Chile Kommentare (0)

Uspallata

P1040868.jpg

Uspallata ist ein kleines gemütliches Dörfchen in Bergen von Mendoza Richtung Chile wo wir die letzten drei Nächte verbracht haben. Per Bus gelangten wir nach Puente del Inca wo sich eine aus Mineralien einer Termalquelle bestehende Brücke über den Rio Mendoza befindet. Wir unternahmen eine Wanderung in den Nationalpark Aconcagua wo auch der gleichnamige höchste Berg Südamerikas ist. Der Park ist derzeit noch geschlossen und die Parkwächter streiken gerade für höhere Löhne, so dass wir gratis herumspazieren konnten. Am Nachmittag wanderten wir von Puente del Inca nach Los Penitentes einem Skigebiet. Da die Strasse nach Chile stark befahren ist wählten wir die stillgelegten Schienen als Wanderweg.

P1040910.jpg90_P1040899.jpg270_P1040890.jpgP1040894.jpg90_P1040867.jpg

Heute waren wir per Velo unterwegs zu einem weiteren siebenfarbigen Berg (bis jetzt der dritte unserer Reise) in der Näche von Uspallata. Da die Velotour nur zwei Stunden dauerte unternahmen wir nachmittags einen Ausflug mit Quadbikes der uns leider wieder zum gleichen Hügel führte.

P1040862.jpgP1040913.jpgP1040915.jpgP1040917.jpg90_P1040926.jpgP1040933.jpgP1040923.jpg

Eingestellt von anico 14:29 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

(Einträge 11 - 15 von 50) « Seite 1 2 [3] 4 5 6 7 8 9 10 »