Reise blog von Travellerspoint

Tilcara / Quebrada de Humahuaca

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Unsere erste Station in Argentinien war ein kleines Städtchen namens Tilcara welches sich im Gebirge von Humahuaca befindet. Wir hatten das Glück im Hostal Los Molles (sprich: moisches) unterzukommen. Es handelt sich dabei um ein Haus mit Garten und wirklich coolen Leuten in erster Linie argentische Touristen. Es lebt sich hier mehr wie in einer Wg mit gemeinsamem Frühstück. Abends gab es jeweils im Plenum gekochtes Essen von Hamburger über Pizza bis zum Asado von heute Abend. Zweimal hatten wir live Musik bis in die Morgenstunden. Kurz wir fühlen uns sehr wohl Argentienien. Die Qualität des Essens und auch die Offenheit der Leute haben deutlich zugenommen.

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Gestern haben wir eine kurze Wanderung zu einer Schlucht und einem Wasserfall unternommen mit schöner Aussicht. Ganz oben beim Wasserfall sind wir einem jungen Hund begegnet der uns irgendwie zu Herrchen und Frauchen erkoren hat. Am liebsten jagt er geworfenen Steinen hinterher die er dann stolz mit sich herumträgt bis man den nächsten wirft. Jetzt schläft er gerade wie schon letzte Nacht vor unserer Zimmertür. Es wird wohl ein schwieriger Abschied morgen.

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Heute waren wir auf einem kürzeren Ausflug nach Purmamarca wo sich der Cerro de las siete colorados befindet. Eine vermeintlich längere Wanderung entpuppte sich als Spaziergang von ca. 30 Minuten was uns ein schönes Mittagessen im Restaurant ermöglichte.

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Eingestellt von anico 22:00 Archiviert in Argentinien Kommentare (0)

Salar de Uyuni - Tupiza

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Unsere letzte Station in Bolivien war Uyuni. Der einzige Grund dorthin zu gehen ist die gleichnamige Salzwüste die nur per Jeep zu besuchen ist. Die Stadt scheint eigentlich fast nur zu existieren um Tours zu verkaufen. Und so buchten wir zusammen mit einem Paar aus Australien unsere viertägige Tour die in Tupiza endete. Als erstes besuchten wir den Eisenbahnfriedhof ausserhalb Uyunis. Eigentlich war nur der erste Tag effektiv in der Salzwüste. Die Szenerie des auf fast 4000 Metern liegenden Salzsees ist wirklich beeindruckend, vor allem von der mit Kakteen bewachsenen Insel aus.

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Die weiteren Tage führten uns an mehreren Lagunen vorbei die von zahlreichen Flamingos bevölkert waren. Die Landschaft ist meist wüstenähnlich und durchsetzt von bizarren Felsformationen.

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Die Nächte in den eher bescheidenen Unterkünften waren jeweils relativ kalt. Am dritten Morgen waren wir sehr früh unterwegs um Geysire zu sehen, danach gings gleich weiter zu den heissen Quellen. So kam es, dass wir morgens um ca. 06.30 bei ca. -10° aus unseren Kleidern stiegen. Das brauchte zwar einige Überwindung aber die heissen Quellen waren eine echte Offenbarung und zudem die einzige Dusche unserer Tour.

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Eingestellt von anico 21:04 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Sucre

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Sucre ist nominell immer noch die Haupstadt von Bolivien auch wenn die Regierungsgeschäfte von La Paz aus erledigt werden. Nur der oberste Gerichtshof sitzt noch effektiv hier. Die Spanier haben hier eine der schönsten Kolonialstädte errichtet die sehr gut erhalten ist. Fast ausnahmslos alle Gebäude sind weiss getüncht was der Stadt eine spezielle Atmosphäre gibt. Wir haben zwei Klöster die jetzt auch Museen sind besucht mit jeweils schöner Aussicht über die Stadt. Ansonsten lassen wir es uns hier gut gehen und essen in den zahlreichen leckeren Restaurant der Expats etwas vertrautere Kost.

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Eingestellt von anico 12:10 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Potosi

Siglos de mineros

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Die Stadt Potosi beziehungsweise der nebenangelegene Berg Cerro Rico ist der Ort wo die Spanier den Grossteil des Silberss aus der neuen Welt her hatten. Dass sie einst die reichste Stadt der Welt war lässt sich an der schönen Kolonialarchitektur ablesen. Am ersten Tag haben wir die Münzprägerei (Casa de la Moneda) aus der Kolonialzeit besichtigt. Nach der Unabhängigkeit Boliviens wurden dort bis 1970 die bolivianischen Münzen hergestellt. Später waren wir in der Stadt unterwegs wo leider nicht sehr viel los war da Sonntag. Am Abend sahen wir eine Parade der Schulkinder die in lustigen Uniformen die Virgen Rosario durch die Stadt trugen.

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Der eigentlich Grund warum die meisten Touristen nach Potosi kommen ist aber eine Tour durch die Minen des Cerro Rico. Die Minen existieren seit 600 Jahren und die Abbaumethoden haben sich nicht gross verändert. Die Arbeiter heute sind keine Sklaven mehr aber die Arbeitsbedingungen sind schrecklich und es arbeiten auch Jugendlich ab ca. 11 Jahren dort. Heute wird vor allem Zink und Zinn abgebaut. Die Tour beginnt mit einem Stop im Mercado de Mineros wo man Geschenke für die Minenarbeiter und Dynamit kauft. Danch wurden wir mit wunderschönen gelben Überkleidern, Helm und Licht ausstaffiert.

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Danach gings los in die Minen wo wir uns meist gebückt durch die engen Gänge fortbewegten bis zu den Arbeitsplätzen der Mineure. Gearbeitet wird mit Spitzhacke und Dynamit. Das Erz wir von Hand auf Schienen zu den Ausgängen befördert. Weit drinnen im Berg ist es trotz der Höhe von 4000 Metern über 40° warm. Den Arbeitern brachten wir Getränke und Kokablätter mit die sie pausenlos kauen um die Arbeit ein wenig erträglicher zu machen.

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Wir waren froh wieder die Mine verlassen zu können. Zum Abschluss durften wir dann noch das gekaufte Dynamit zur Explosion bringen.

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Eingestellt von anico 19:23 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

La Paz

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La Paz war unsere Ausgangs- und Erholungsstation für die letzten Ausflüge. Auf ca. 3800 Metern situiert ist La Paz die höchste Hauptstadt der Welt. Eine eigentliche Altstadt gibt es nicht, moderen Gebäude dominieren das Stadtbild. Dafür ist sie spektakulär in einem im Altiplano eingelassenen Canon gelegen. Vor einer Woche unternahmen wir einen Spaziergang der uns in einen Park mit Aussicht und über die Brücke die im Minutentakt von Hochzeitspaaren überquert wird.

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Vor allem gab es hier sehr gutes Essen wie Indisch, Thai, Französische Küche und nicht zu vergessen richtige Cannelloni und nette Cafes mit gutem Brot und Internet. Es scheint zudem, dass La Paz die Tütenpizza erfunden hat.

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Eingestellt von anico 18:41 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

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