Reise blog von Travellerspoint

Sorata / Viaje de Bici

Sorata - Mapiri - La Paz

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Sorata ist ein kleineres ein wenig tiefer gelegenes Städtchen mit semitropischer Vegetation. Sozusagen ideal um sich uns ein wenig von unseren Bergabenteuern zu erholen. Es gibt dort einen Schweizer namens Stefan der ein Cafe namens Illampu führt. Er ist gelernter Bäcker und macht ensprechend gute Brote und sogar Bündner Nusstorte. Zudem führt er ein kleines Hilfsprojekt, so dass wir bald Pateneltern eines Schulkindes sein werden.

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Wir unternahmen eine kleinere Wanderung um die San Pedro Grotte zu besichtigen. Der Weg dorthin war wunderschön, da der Regen der letzten Woche den Rauch der Regenwaldbrände aus der Luft gewaschen hatte. So hatten wir freie Sicht auf den Vulkan Illampu der genau über Sorata sitzt und auf die grünen Täler.

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In der Grotte gibt einen See auf dem man mit Pedalos herumfahren kann und viele Fledermäuse.

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Weil das Veloevent schon am nächsten Tag startete sind wir sozusagen unfreiwillig früh aus Sorata abgereist. Wir hätten es wohl noch länger im Cafe Illampu ausgehalten... Auf jeden Fall sind wir mit einem Jeep auf 4700 Meter heraufgefahren wo es erneut eine schöne Aussicht und Kondore zu bewundern gab. Dort bestiegen wir unsere Downhillbikes mit denen wir am gleichen Tag über Schotterpisten bis auf 1100 Meter hinunterrasten.

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Dort unten wurde die Landschaft dann plötzlich zu Dschungel mit der entsprechenden Hitze und den obligatorischen Moskitos. Darum nahmene wir nur noch einen weiteren Tag an der Tour teil die per Boot in insgesamt fünf Tagen bis Rurenabaque im Amazonasbecken weitergeht. Wir entschieden uns für einen längeren staubigen Tag im Bus zurück aufs Altiplano von La Paz. Einen weiteren Tag Fahrrad galt es jedoch noch zu absolvieren. Da der erste Downhilltag so problemlos verlief fühlte ich mich wohl ein klein wenig zu sicher und legte einen kleinen Sturz hin. Ausser Schürfungen habe ich aber glücklicherweise nichts abgekriegt.

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Eingestellt von anico 08:28 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Cordillera Real Trek / Huayna Potosi

La Paz - Alca Cota - Juri Cota - Chiar Cota - Moria Lloco - Campo Base - Campo Alto - Gewitter auf 5850 Meter - La Paz

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In La Paz entschieden wir uns erneut einen hohen Vulkan zu besteigen, den Huayna Potosi (6088 Meter). Um uns zu akklimatisieren wollten wir den Berg in einem fünftägigen Trek durch die Cordillera Real zu Fuss erreichen. Und so ging es dann vor einer Woche los wiederum mit drei Eseln fürs Gepäck, einem Eseltreiber und unserem Guide Angel. Die Wanderung führte uns jeden Tag über einen 5000er Pass und vorbei an wunderschönen Gletscherlandschaften. Übernachtet haben wir immer über 4700 Meter und meist an einem Gletschersee. Von den höher gelegenen Orten konnten wir immer unter dem wirklich sehr blauen Himmel den Titicacasee und oft auch unser Ziel den Huayna Potosi betrachten. Der Weg führte uns unter anderem am Condoriri vorbei auf den wir vom höchsten Punkt unseres Treks (5385 Meter) dem Pico Austria eine wunderschöne Aussicht hatten.

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Die Berge hier sind relativ spärlich bewachsen, dafür aber voller Llamas und Alpacas die zum Teil ziemlich drollig aussehen.

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Am zweiten Tag beobachteten wir wie die Besitzer eines ihrer Llamas schlachten mussten, da es einen Fuss gebrochen hatte. Sie liessen die Eingeweide liegen, so dass wir am nächsten Morgen beim Aufstieg zu unserem nächsten Pass die vom Aas angelockten Kondore aus nächster Nähe betrachten konnten.

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A high praise goes to our trekking guide Angel Rafael Vargas Vino ( Cell: (591) - 75805400 - 71266555, tourguidebolivia@hotmail.com) who was very knowledgeable, friendly and, not unimportantly, an excellent cook. We can recommend him to anyone wanting to do trekking in Bolivia.

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Während der ganzen Woche waren wir wiederum ziemlich weit weg von jeglicher Zivilisation und entsprechendem Komfort. Wir nutzten die Möglichkeiten die uns zur Verfügung standen um ein wenig Hygiene aufrecht zu erhalten. Hierbei sei gesagt, dass die Gletscherseen wirklich sehr kalt sind.

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Am fünften Tag erreichten wir dann unser Ziel das Base Camp für den Aufstieg auf den erloschenen Vulkan Huayna Potosi wo wir übernachteten. Am nächsten Tag traf unser Bergführer ein mit dem wir auf das Campo Alto (5130 Meter) aufstiegen. Den Vulkan hatten wir wie schon erwähnt die ganze Woche über immer wieder meist wolkenlos bewundern können. Die Bilder stammen von der Nordseite, der Aufstieg findet jedoch an der Südseite statt.

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Um fünf Uhr abends gab es Abendessen danach gingen alle potentiellen Vulkanbezwinger zu Bett um nach einer kurzen Nacht um zwei Uhr früh den Aufstieg zu beginnen. Als wir starteten hatten wir einen sternenklaren Himmel, nur in der Ferne Richtung Amazonasbecken war wie schon in den Nächten zuvor Wetterleuchten zu beobachten. Der Aufstieg gestaltete sich einfach, wir meisterten sogar eine tiefe Gletscherspalte die man mit dem Eispickel zu durchklettern hatte ohne grössere Probleme. Auf ziemlich genau 5850 Meter jedoch befiel mich wie schon auf dem Cotopaxi wiederum die Höhenkrankheit. Irgendwie scheint sich auf dieser Höhe meine persönliche unsichtbare Leistungsgrenze zu befinden. Ich fühlte mich plötzlich kraftlos, hatte rasende Kopfschmerzen und mochte mich nur noch hinlegen. So entschieden wir uns relativ kurz vor dem Ziel für den Abstieg. Indessen hatte sich das Wetterleuchten ziemlich genau über uns bewegt. Auch unseren Bergführer packte zwischenzeitlich die Angst. Nach jedem Blitz in der Nähe gab er das Kommando uns zu Boden zu werfen. Man konnte die Elektrizität in der Luft förmlich spüren. Den Abstieg bewältigten wir in sehr kurzer Zeit mit Anna an vorderster Frong die den Bergführer und mich am Seil mehr oder weniger rennend nach zu Tal schleifte. Aufgrund des heftigen Gewitters kehrten auch die anderen Gruppen vor und hinter uns vor dem Gipfel um. Da wir kurz nach dem Sonnenaufgang wieder zurück im Campo Alto waren ist diese Bild am Anfang des Aufstiegs das einzige unseres Abenteuers. Auf jeden Fall ist dies wohl unser letzter Versuch einen höheren Berg zu besteigen. Das Wetter und die Höhe scheinen uns nicht geneigt.

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Eingestellt von anico 16:25 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Puno / Copacabana / Isla del Sol

Lago de Titicaca de Bolivia

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Eigentlich wollten wir direkt zur bolivianischen Seite des Titicacasees reisen. Unser Bus machte uns aber einen Strich durch die Rechnung, so dass wir unfreiwillig eine letzte Nacht in Peru in Puno verbrachten. Dort gab es dafür ein nettes Cafe und farbenfrohe Pedalos.

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Am nächsten Tag gings dann aber doch weiter nach Copacabana in Bolivien und gleichentags per Boot auf die Isla del Sol. Angeblich soll dort die Inkakultur ihren Anfang genommen haben. Wir kamen vor allem wegen der Aussicht und der schönen Wanderung. Die Incaruinen waren nur schwer von den neueren Häusern zu unterscheiden. Wir fanden ein Hotel am höchsten Punkt der Insel mit guter Sicht auf den Sonnenuntergang. Leider hat sich der Inka erneut an Anna gerächt, sie hat sich aber trotzdem wacker die sechs Stunden in der prallen Sonne auf 4000 Höhenmeter hin und zurück über die Insel gekämpft. Jetzt ist sie glücklicherweise wieder gesund. Die Insel selber ist relativ spärlich bewachsen aber wirkt irgendwie mediteran. Es gibt ein paar Bauerndörfer die jetzt aber mehrheitlich vom Tourismus leben.

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Eine Nacht verbrachten wir in Copacabana, welches ebenfalls voll auf den Titicacatouristen ausgerichtet ist. Der bolivianische Tourismus scheint aber deutlich weniger agressiv als der peruanische und es bleibt alles sehr gemütlich (und billig). Es fehlt nur der Bankomat, so reisten wir schon am nächsten Tag nach La Paz, wobei unser Bus unterwegs auf eine Fähre verladen wurde.

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Eingestellt von anico 18:48 Archiviert in Bolivien Kommentare (0)

Canon del Colca

0 °C

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Von Arequipa aus erkundeten wir in einem zweitägigen Ausflug den zweittiefsten Canon der Welt. Die weniger steilen Hänge des Canons sind meist noch aus der Inkazeit terrassiert. Der Ausflug ist leider nicht ganz unbekannt und so kam es, dass wir den Aussichtspunkt Cruz del Condor mit vielen anderen Touristen teilen mussten. Die Kondore die wir dort sahen waren auch für die professionelle Fotoausrüstung der angereisten dicken Amis zu weit weg. Wir begnügten uns mit dem Kondor auf dem Brunnen in Cabanaconde.

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Von dort aus begannen wir den steilen und staubigen Abstieg über 1100 Höhenmeter in den Canon. Die Aussicht vom Weg und von unten war sehr schön und es hatte auch nicht mehr ganz so viele Touristen. Unten gab es Mittagessen und am Nachmittag wanderten wir weiter bis zu einer etwas merkwürdigem Oaseort der mit zahlreichen Swimmingpools gespickt ist. Dort verbrachten wir die Nacht. Am nächsten Morgen machten wir und um fünf Uhr morgens an den Wiederaufstieg zum Canonrand den wir in nur einer Stunde und 50 Minuten schafften (worauf wir sehr stolz sind).

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Eingestellt von anico 14:57 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Arequipa

0 °C

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In Arequipa hatten wir das Glück bei Andrea und Martin wohnen zu dürfen, die wir in Huacachina kennen gelernt haben. Sie sind aus Südafrika und leben für zwei Jahre in Arequipa wo Martin in einer Kupfermine am Fusse des Vulkans El Misti arbeitet. Die amerikanische Minenfirma hat sie mit einer sehr komfortablen Villa ausgestattet, so dass wir für eine Weile in schon fast vergessenem Luxus schwelgen konnten. Um uns zu bedanken haben wir unsere Gastgeber mit Risotto und Schweinfilet bekocht. Unserer Küche fehlt uns ein wenig und wir genossen das Kochen sehr.

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Arequipa hat wiederum eine schöne koloniale Altstadt und im Hintergrund sieht man immer die Vulkane El Misti und Chachani. Das Klima ist angenehm warm und es regnet nur fünf Tage pro Jahr. Es gibt schöne Cafes und Restaurants. Da unser "Hotel" so gemütlich war und weil wir unsere Kamera reparieren mussten sind wir schlussendlich ein wenig länger als ursprünglich geplant in Arequipa geblieben. Am ersten Tag als wir die Stadt erkundeten trafen wir zufällig auf Sylvie, die mit Anna studiert hat, und ihren Freund Luc. Die beiden reisen drei Wochen durch Peru. Unser Zusamentreffen resultierte in einem gemütlichen Mittagessen.

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Die touristische Hauptattraktion ist das Kloster Santa Catalina. Wir erkundeten die farbig bemalte, verwinkelte Anlage mit einer Führerin. Abends werden in den ehemaligen Zellen der Nonnen Feuer und Kerzen angezündet und es entsteht eine sehr schöne Stimmung.

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Eingestellt von anico 14:33 Archiviert in Peru Kommentare (0)

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