Reise blog von Travellerspoint

Iquitos / Tahuayo Reserve

Temporada Seca en la selva

0 °C

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Als wir in Iquitos aus dem Flieger stiegen wurden wir erst mal erschlagen von der ungewohnten Hitze und Luftfeuchtigkeit. Es folgte eine vierstündige Bootsreise erst auf dem Amazonas und später auf dem Rio Tahuayo um zu unserer Lodge zu gelangen. Da momentan Trockenzeit herrscht sind die Flüsse sehr seicht und alles geht etwas langsamer. Aber vor allem kann man nicht wie in der Regenzeit per Kanu den überfluteten Wald besichtigen sondern zu Fuss in wunderschönen Gummistiefeln. Das hat den grossen Nachteil, dass man relativ langsam aber auch eher laut vorwärtskommt. Viele Tiere flüchten daher bevor man sie überhaupt zu Gesicht bekommt.

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Da die Dschungelexkursionen nicht immer sehr kurzweilig waren verlegten wir uns teils auf ander Aktivitäten wie Fischen und Canopying. Es stellte sich heraus, dass Anna als Fischerin besser geeignet ist als ich; ihr Fang wurde unser Abendessen an dem Tag. Die anderen Gäste in der Lodge waren meist Amerikaner um ca. 50 mit ein paar sehr merkwürdigen Persönlichkeiten mit zum Teil unfreiwilligem Unterhaltungswert. Es fanden sich einige "Spezieszähler" mit denen sich die Gespräche vor allem darum drehten wer wie viele Spezies schon gesehen hat, und wo und wann und welche... So war die Erholungszeit zwischen den Wanderungen nicht immer gleich erholsam.

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Nach einer sehr feuchten und unbequemen Campingnacht im Dschungel ohne Tiere (abgesehen von Mosquitos) wurde uns (vor allem Anna) das ganze ein bisschen zu viel und wir kehrten zwei Tage früher als geplant nach Iquitos zurück und buchten auch unsern Flug um. Auf dem dortigen Markt fanden wir viele der Tiere die wir nie gesehen hatten zum Verkauf aufgestellt. Iquitos selber ist eine freundliche Stadt die uns nach den Entbehrungen des Dschungels wie ein kleines Paradies vorkam.

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Eingestellt von anico 07:05 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Lima

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Eigentlich war der Tag in Lima nur als Füllmaterial zwischen Huaraz und dem Flug nach Iquitos gedacht. Irgendwie hatten wir aber Glück und der notoroische Nebel verzog sich vollständig vor dem Mittag. So verbrachten wir einen sehr sonnigen Tag an der Strandpromenade von Miraflores, schauten den Surfern zu und kauften ein.

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Am nächsten Morgen um 06.00 Uhr flogen wir über die wolkenlosen Anden nach Iquitos und bekamen die Cordillera Blanca noch von oben zu sehen.

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Eingestellt von anico 06:59 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Huaraz / Santa Cruz Trek

Trujillo - Chimbote - Huaraz - Lagunas Llanganjaco - Laguna 69 - Vaqueria - Paria - Punta Union - Taulipampa - Alpamayo Base Camp - Llamacoral - Cashapampa - Huaraz

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Von Trujillo aus reisten wir in einer längeren aber spektakuläreren Route durch den Canon del Pato nach Huaraz. Die Strasse windet sich durch den extrem engen, staubigen und steilen Canon hinauf; ab und zu liegen Felsbrocken auf der Strasse.

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In Huaraz selber brauchten wir erst einen Tag um uns wieder ein wenig an die Höhe zu gewöhnen. Huaraz ist das Trekking Mekka Perus in der Cordillera Blanca dem höchsten Teil der peruanischen Anden der auch die peruanische Schweiz genannt wird. Davon abgesehen ist es eine sehr gemütliche und relativ stressfreie Stadt mit netten Cafes und Restaurants. Viele 6000er sind von der Stadt aus zu sehen.

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Inspiriert durch das schöne Wetter und die Aussicht entschieden wir uns den Santa Cruz Trek zu machen:http://www.besthike.com/southamerica/peru/santa_cruz.html

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Wir ergänzten die normalerweise viertägige Route mit einem weiteren Tag um die wirklich unglaublich blaue und schlecht benannte Laguna 69 zu besuchen.

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Insgesamt waren wir fünf Tage und vier Nächte unterwegs meist zwischen drei- und viertausend Meter. Die Strecke führt zwischen diversen gletscherbedeckten Bergen und schönen Seen vorbei. Der höchste Punkt ist der Pass Punta Union auf 4750 Meter.

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Einer der Berge ist der aus dem Logo von Paramount Pictures. Es fehlen nur die Sterne, mit ein wenig Photoshop wäre das Logo fertig.

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Teils des Komforts unseres organisierten Treks waren die Esel die die Camping-Ausrüstung für uns transportierten. Auch das Essen liess nur wenig zu wünschen übrig. Dank unserem fleissigen Guide gab es jeden Abend einen Dreigänger. Nur die Nächte waren meist um ca. -10° kalt und lang. Hier sei die historische Tatsache vermerkt, dass Anna ihre erste Nacht im Zelt überhaupt verbrachte!

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Tagsüber wird es sehr warm, so dass man meist kurzärmlig wandert und manchmal sogar Lust auf eiskaltes Wasser zum Waschen bekommt.

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Jetzt sind wir wieder zurück in Huaraz und ein wenig sauberer nach der warmen Dusche. Heute Abend reisen wir weiter nach Lima und übermorgen gehts dann per Flugzeug nach Iquitos um den Amazonas zu erkunden.

Eingestellt von anico 14:22 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Trujillo/Huanchaco

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Nach einer erneuten längeren und umständlichen Busreise sind wir schlussendlich sicher in Huanchaco angelangt. Huanchaco ist ein kleiner ruhiger Ort, liegt ein wenig ausserhalb der Grosstad Trujillo und ist direkt am Meer. Die Fischer hier fischen immer noch mit kleinen Booten die aus Stroh gemacht sind, sogenannten Caballitos de totora.

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Am ersten Tag haben wir die Präinkatempel von Chan Chan und Huaca de luna besucht. Dabei wurden wir von einer peruanischen Führerin begleitet die uns die ganzen Zeichnungen mit grossem Enthusiasmus erläuterte.

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Ein Teil der Tempel ist immer noch unter Sand begraben, andere Teile wiederum sind unter dem Tempel selber begraben und werden daher wohl niemals ausgegraben. Die Leute hatten die merkwürdige Angewohnheit ihre Priester im Tempel zu beerdigen und darüber weitere Tempelanlagen zu bauen.

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Heute wurde Anna zu einem Surfkurs genötigt den sie mit Bravour gemeistert hat. Ich habe mich ohne Kurs in die teils recht grossen Wellen begeben. Am Nachmittag wurden wir sogar Sonne verwöhnt auch wenn das das eher kühle Wasser nicht auwärmen mochte.

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Eingestellt von anico 20:31 Archiviert in Peru Kommentare (0)

Zorritos

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Unsere erste Station in Peru war Zorritos, genauer gesagt ein kleines Hostal am Strand namens tres puntas welches von einem Spanier geführt wird. Leider gab es momentan keine Wellen hier zum Surfen dafür aber Fisch in Salzkruste und Paella.

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Also haben wir uns am ersten Tag zu den Hervideros aufgemacht. Dabei handelt es sich um heisse Schlammquellen die angeblich alle möglichen Hautkrankheiten heilen...

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Heute waren wir in einem trockenen tropischen Wald ca. eine halbe Stund im Landesinneren. Es war tatsächlich sehr trocken; so trocken, dass fast kein Wald mehr übrig war. So verbrachten wir einen eher ereignislosen uns staubigen Tag.

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Eingestellt von anico 17:36 Archiviert in Peru Kommentare (0)

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